Drassodes lapidosus: Unterschied zwischen den Versionen

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Auf alpinen Trockenweiden<ref name='Rief & Ballini 2017'>{{Lit Rief Ballini 2017 Erhebung der Spinnen und Weberknechte in den LTSER-Untersuchungsflächen in Matsch im Rahmen der Forschungswoche 2016}}</ref>. ''{{PAGENAME}}'' bevorzugt warme und trockene Lebensräume. Sie ist dort meist unter Steinen zu finden, seltener unter loser Rinde von Kiefern. Ab und zu dringt die Art auch in Gärten, Terrassen und Wohnungen vor.
''{{PAGENAME}}'' bevorzugt warme und trockene Lebensräume. Sie ist dort meist unter Steinen zu finden, seltener unter loser Rinde von Kiefern. Ab und zu dringt die Art auch in Gärten, Terrassen und Wohnungen vor.
 
Auch auf alpinen Trockenweiden<ref name='Rief & Ballini 2017'>{{Lit Rief Ballini 2017 Erhebung der Spinnen und Weberknechte in den LTSER-Untersuchungsflächen in Matsch im Rahmen der Forschungswoche 2016}}</ref>.


==Verbreitung==
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<gallery caption="Männchen">
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Drassodes lapidosus Chel 7-6150.jpg‎|Chelizere dorsal
Drassodes lapidosus Chel 7-6150.jpg‎|Chelizere dorsal
Drassodes-lapidosus.jpg|Chelizerenbezahnung
Drassodes-lapidosus-Palp.jpg|Pedipalpus
Drassodes lapidosus 2016-05-17 Zietschkuppe TH PedL.jpg|Pedipalpus von ventral
Drassodes lapidosus 2016-05-17 Zietschkuppe TH PedL.jpg|Pedipalpus von ventral
Drassodes cf lapidosa pedi lateral.jpg|Pedipalpus von lateral
Drassodes cf lapidosa pedi lateral.jpg|Pedipalpus von lateral

Aktuelle Version vom 31. Mai 2025, 07:53 Uhr

Drassodes lapidosus (Walckenaer, 1802)
Gewöhnliche Steinplattenspinne
Lapidosus-cf Ettersberg 07-03 01.jpg
subadultes Weibchen
Systematik
Ordnung: Araneae (Webspinnen)
Familie: Gnaphosidae (Plattbauchspinnen)
Gattung: Drassodes (Steinplattenspinnen)
Reifezeit (Nentwig et al. 2023)
Monat:123456789101112
Verbreitung in Europa[Quellen]
    etabliert,    nicht etabliert,    nicht betrachtet
Weitere Informationen
LSID WSC: urn:lsid:nmbe.ch:spidersp:026926
Gefährdung nach Roter Liste
RegionBSLTKTRFRRL
[AT] Kärnten NT
[CZ] Tschechien ES
[CZ] Oberschlesien *
[D] Deutschlandsh===*
[D] Berlinh===*
[D] Brandenburg *
[D] Baden-Württembergsh *
[D] Mecklenburg-Vorp.mh<(↓) V
[D] Niedersachsen *
[D] Niedersachsen (H) *
[D] Niedersachsen (T) *
[D] Nordrhein-Westfalensh<(↓)=*
[D] Schleswig-Holsteinss<(↓)=2
[NO] Norwegen LC
[PL] Bielitz-Biala *
[PL] Kattowitz *
[PL] Opole *
[PL] Oberschlesien *
[PL] Tschenstochau *
Synonyme und weitere Kombinationen
  • Drassus lapidicola

Merkmale

Körperlänge: Weibchen erreichen, 9,3 bis 14,7 mm, Männchen 6,0 bis 13,3 mm (Nentwig et al. 2023).

Färbung: Blass gelbliche bis graugelbe, langbeinige Spinne. Die Chelizeren sind bei älteren Tieren dunkel bis schwarz. Vor allem die Männchen fallen durch ihre langen, schwarzen Chelizeren auf. Opisthosoma grau behaart. Beine: Gut ausgebildete Scopula ermöglicht, an glatten Flächen empor zu laufen.

Lebensraum

Drassodes lapidosus bevorzugt warme und trockene Lebensräume. Sie ist dort meist unter Steinen zu finden, seltener unter loser Rinde von Kiefern. Ab und zu dringt die Art auch in Gärten, Terrassen und Wohnungen vor.

Auch auf alpinen Trockenweiden (Rief & Ballini 2017).

Verbreitung

Drassodes lapidosus ist paläarktisch verbreitet (World Spider Catalog 2016).

Ähnliche Arten

Drassodes lapidosus und Drassodes cupreus sind sich äußerst ähnlich. Zur Bestimmung werden oft die Zähne an den Innenseiten der Chelizeren herangezogen. Da Übergangsformen existieren können diese Merkmale nicht immer zur eindeutigen Identifizierung herangezogen werden. Die taxonomische Stellung der beiden Arten ist seit einiger Zeit umstritten. (Bolzern & Hänggi 2006)

Bilder

Weblinks

Nachweis- und Verbreitungskarten

Weitere Links

Quellen

Quellen der Nachweise